Militärische Ausbildung

Einweisung militärisches Bergsteigen

11.05.2018, von Manfred Stange

Bild: Einfacher Seilsteg

AKRU Unterfranken

Es war eine kurze Nacht für die Reservisten des Arbeitskreis Reserveunteroffiziere Unterfranken, als am Morgen der 2. Ausbildungsabschnitt der Gebirgsausbildung am Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg begann. Nach der vorbereitenden Ausbildung am Vorabend, pfiff der "Spies" um 05:30 Uhr zum Wecken. Bei der anstehenden Stationsausbildung am "Übungsseilsteg", "Abseiltürme 1 und 2", und der Sanität, mussten die Reservisten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch ihr körperliches leistungsvermögen abrufen.

Der Leiter der Ausbildung, Stabsfeldwebel Norbert Kleiner, hatte nicht nur die "alten Hasen", sondern auch die neu an der Ausbildung teilnehmenden Kameraden, an die herausfordernden und umfangreichen Aufgaben heranzuführen. Neben der Geschicklichkeit beim Erlernen und beherrschen der Knoten und Bunde, dem fachgerechten Einbinden in den Sitz- und Brustgurt, war die körperliche Fitness am Abseilturm 1 (Überwinden des einfachen und doppelten Seilstegs)und am Turm 2 (Abseilen an der senkrechten "Kommandowand", und den sogenannten "Hubschrauberkufen"),eine wichtige Voraussetzung. Wobei für manche Kameraden die sich in 12 Metern Höhe befindenden Hindernisse zu überwinden, eine besondere Herausforderung darstellte.

An der San-Station bildete Stabsunteroffizier Thomas Gratzky, Angehöriger der Sanitätsstaffel Eins in Hammelburg, u.a., die Notversorgung eines immobilen Verletzten aus, und wies in das Tragemittel "MED SLED" ein.

Am Ende der Ausbildung erhielten die Teilnehmer vom Gesamtleitenden, Stabsfeldwebel d.R. Gerd Laudensack, noch wichtige Hinweise zum anstehenden Aufenthalt am Gebirgsübungsplatz "Reiteralpe" im Berchtesgadener Land. Er dankte dem Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Stabsfeldwebel Marco Reischmann,für die kameradschaftliche Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.